Bitterer Jahresabschluss für die MLP Academics Heidelberg gegen die Frankfurt Skyliners
Bitterer Jahresabschluss für die MLP Academics gegen die Frankfurt Skyliners. Der Jahresabschluss der MLP Academics Heidelberg ist misslungen. Am 30. Dezember empfangen die Heidelberger Basketballer die Frankfurt Skyliners in der Mannheimer SAP Arena – doch statt eines versöhnlichen Jahresausklangs setzt es eine weitere Niederlage. Vor rund 8.000 Fans unterliegen die Academics mit 75:80 und bleiben damit zum Jahreswechsel Schlusslicht der Tabelle.
Schwierige Ausgangslage vor dem Tip-off
Die Voraussetzungen für Heidelberg sind alles andere als optimal. Nach drei Niederlagen in Serie, einem deutlichen 67:100 in Bonn und der Trennung von Forward Marcus Weathers am Montag steht das Team bereits unter Druck. Hinzu kommt ein verletzungsbedingt dezimierter Kader, der die personellen Probleme der Academics schonungslos offenlegt.
Starkes erstes Viertel dank DJ Horne
Trotzdem startet Heidelberg mutig in die Partie. Point Guard DJ Horne übernimmt früh Verantwortung und brachte sein Team mit zwei schnellen Dreiern mit 6:0 in Führung. Frankfurt antwortet prompt – angeführt von Star-Guard Isiah Swope, der von Beginn an das Duell der Guards annimmt. Heidelberg führt mehrfach, kann sich aber nicht absetzen. Swope sorgt schließlich für den knappen 19:18-Zwischenstand nach dem ersten Viertel.
Fehlende Tiefe im Kader macht sich bemerkbar
Im zweiten Viertel zeigt sich das Kernproblem der Heidelberger. Mit Horne auf der Bank fehlt ein zweiter Spieler, der konstant eigene Würfe kreieren kann. Frankfurt nutzt diese Phase, spielt aggressive Defense und übernimmt die Kontrolle. Zur Halbzeit liegen die Skyliners mit 36:33 in Führung. Cheftrainer Danny Jansson macht nach dem Spiel keinen Hehl daraus, dass der Klub im neuen Jahr personell nachlegen möchte.
Offenes Spiel nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel bleibt Heidelberg dran. Ein schneller Dreier von Horne eröffnet das dritte Viertel, das von vielen Führungswechseln geprägt ist. Die Academics kämpfen sich zurück und gehen mit einer knappen 59:57-Führung in den Schlussabschnitt.
Crunchtime entscheidet zugunsten Frankfurts
Im vierten Viertel kippt das Spiel endgültig. Nach dem fünften Foul muss Center Osunniyi beim Stand von 61:61 den Platz verlassen – Danach fehlt Heidelberg unter dem Korb die Stabilität. Swope trifft in der entscheidenden Phase einen wichtigen Dreier zum 74:70. Die schnelle Antwort bleibt aus – und Frankfurt bringt den Vorsprung routiniert über die Zeit. Endstand: 80:75 für die Skyliners.
Die Radioaktiv-Sportreporter Basti und Chris waren beim letzten Spiel des Jahres dabei und nehmen Euch mit durch das Spiel – inklusive Interviews von Coach Jansson, MVP Horne und Sportdirektor Alex Vogel.
ANMERKUNG: Auch das darauffolgende Spiel in Ludwigsburg verlieren die Heidelberger. 73:89 hier der Endstand.
