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Filmkritik: Neither Wolf Nor Dog

Der Film „Neither Wolf Nor Dog“ von Regiesseur Steven Lewis Simpson zeigt eindrucksvoll das Leben der Ureinwohner der USA heutzutage.

Kent Nerburn ist Schriftsteller, zumindest ein bisschen. Dan hingegen ist einer der Stammesältesten des Volkes der Lakota, das in den USA lebt. Während der Eine den Anderen braucht um seinem verstorbenen Vater zu beweisen, dass er gleichermaßen ein Held sein kann wie dieser, braucht der Andere den Einen um die Traditionen und Weisheit seines Volkes in einem Buch weiterleben zu lesen. Sie zu bewahren für die Nachwelt. Aber noch mehr steckt in dieser Zusammenkunft. Das Unverständnis der weißen Menschen für die Lebensart und Traditionen der Ureinwohner wird in diesem Film verdeutlicht und das mangelnde Verantwortungsgefühl des amerikanischen Volkes. Daneben die Scham und Verletzung eines Volkes, das im Verborgenen um seine Krieger und all die anderen Gefallenen trauert. Gefallen in einem Krieg, den die westliche Welt als Eroberung feiert und nie als Krieg benannt hat, um keine Opfer zu erzeugen. Dazu zeigt der Film die Weiten der USA in unglaublichen Bildern und gibt dem Zuschauer einen kurzen Einblick in das Leben im Reservat.

Verfassungsdatum

Freitag, 02. Dezember 2016


Redakteure

Anna Breu

Dabei seit Oktober, 2015

Sendung

Filmtöne