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Zum Nachhören: Die Journalisten-Akademie bei radioaktiv

5 junge Radiomacher von der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung waren bei uns in der Region zu Gast und haben sich über eine Woche lang mit dem Thema Sprache in all seinen Facetten beschäftigt. Das Ergebnis: die Sendung „Chiffre – mehr als Worte“. Die einzelnen Beiträge gibt es hier zum Nachhören.

Zu Beginn ist eine neue Sprache immer ein Rätsel. Sprachen lernen heißt mehr als Worte lernen. Hat man die neue Sprache erstmal enträtselt, kann sie der Schlüssel zum Leben und Arbeiten in einem fremden Land sein. Für zwei junge Spanierinnen ist das momentan der Alltag. Sie büffeln in Heidelberg Deutsch, um hier Karriere zu machen. Unser Reporter Ronny Zimmermann hat sie im Klassenzimmer dabei begleitet.

Sprache besteht aus Wörtern und allein Deutsch hat davon rund 500.000. Da ist es ganz schön schwer, sich das Beste rauszusuchen. Wir haben in Heidelberg trotzdem mal rumgefragt: Was ist Euer Lieblingswort?

Wer Harry Potter geschrieben hat, wissen die meisten. Joanne K.Rowling. Wer die Bücher ins Deutsche übersetzt hat, ist weniger bekannt. Übersetzer sind die großen Unbekannten des Literaturbetriebs. Dabei sind etwa die Hälfte aller neuen deutschsprachigen Bücher Übersetzungen aus Fremdsprachen. Auch auf den Bestsellerlisten tummeln sie sich. Ohne Übersetzer gäbe es auch keine Bücher, die sich weltweit verkaufen ließen. Jannik Jürgens zeigt, was für eine gute Übersetzung alles nötig ist – und was verloren gehen kann.

Wer ein Smartphone hat, kann damit sprechen. Ihr könnt Google Now oder Siri nach dem Wetter fragen. Die Antwort wird euch gleich auf’s Display geliefert. Oder eine noch sehr maschinelle Frauenstimme übernimmt die Wettervorhersage gleich ganz. Aber hinter der scheinbar einfachen Antwort auf Fragen steckt eine Riesenarbeit. Das ist das Feld der Computerlinguistik. Wir haben der App Google Now mal drei Fragen gestellt – und nicht immer eine Antwort bekommen. Martin Honecker hat sich auf die Suche nach dem Warum gemacht.

Latein, Englisch, Französisch, Spanisch. Das sind Sprachen, die ich in der Schule gebüffelt habe. Um Fremdsprachen kommt in der Schule niemand rum. Wäre doch eigentlich schön, wenn wir uns den ganzen Ärger mit der Grammatik sparen könnten. Jeden überall verstehen können – und das mit nur einem Abend Lernaufwand: Das versprechen die Erfinder von Interlingua. Die Kunstsprache soll eine Alternative zu Englisch sein. Anna Katherina Bernzen hat eine Sprachschülerin zum Unterricht begleitet.

Wer schon mal eine Beziehung hatte, wird das kennen: Zu Zweit entwickelt man eine ganz eigene Sprache, die ohne Erklärung keiner verstehen kann. Nora und Nick Legittimo sind seit 18 Jahren zusammen – glücklich. Trotzdem haben sie sich seitdem nicht mehr gesagt, dass sie sich lieben. Jedenfalls nicht wörtlich.

Wer von Ostfriesland nach Oberbayern fährt, kann sich schonmal über den örtlichen Dialekt wundern. Das geht natürlich auch andersrum und anderswo. Dialekte klingen nicht nur anders als hochdeutsch, sondern haben auch ganz eigene Worte, die sonst keiner kennt. Ronny Zimmermann hat sich mal umgehört, was das Wort Muschebubu eigentlich bedeuten könnte.

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Mehr zum Thema
Hier erfährst Du mehr zur Sendung Chiffre

Eindrücke und die gesamte Sendung zum Nachhören

 
Hier erfährst Du mehr zur Journalisten-Akademie


 
Website der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Verfassungsdatum

Dienstag, 15. April 2014


Gast Redakteure

Journalistisches Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung