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radioaktiv auf der gamescom 2013: Next-Gen Konsolen

Der erste Pressetag auf der gamescom ist vorbei und Christian und Holger sind todmüde ins Hotel zurückgekehrt. Aber wir gehen nicht eher ins Bett, als das wir euch unsere Eindrücke der Next Gen Konsolen geschildert haben.

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Fangen wir mal bei der Xbox One an. Wie bereits von den Pressebildern und der ersten Ankündigung vermutet, wirkt die Konsole selbst wie ein großer Schwarzer Block, also klobig und platzfressend. Ebenso verhält es sich mit dem Kinect Sensor, der auf der gamescom auf jeder Konsole platziert und mit dieser verbunden war, selbst wenn die Eingabe über den Controller erfolgte. Unserer Vermutung, dass die Konsole selbst ziemlich laut sei, schließlich bestehen die Seiten aus nichts anderem als Lüftungsschlitzen und Gittern, konnten wir nicht nachgehen. Der ganze Trubel und der generelle Lautstärkepegel in den Messehallen ließen es nicht zu, dass wir genauer hinhörten. Was wir jedoch genau in Augenschein nehmen konnten, war der überarbeitete Controller. Schon der Xbox360 Controller war sehr gut im Handling und lediglich das ungenaue Steuerkreuz trübte die Spielerfahrung. Der neue Controller ist sehr gut verarbeitet, man spürt keine Kanten beim Spielen und ist in der kabelgebundenen Version angenehm leicht. Obwohl er bei normal großen Händen sehr angenehm zu halten ist, haben Spieler mit größeren Händen Probleme beim längeren Spielen. Die Analogsticks sind angenehm zu nutzen und die angerauten Ränder der Sticks machen diese deutlich griffiger. Die Frage bleibt jedoch, wie schnell sich diese Ränder im Alltag abnutzen werden. Gerade Hardcoregamer, könnten davon enttäuscht sein. Die Sharingfunktion der Konsole stand während der Sessions verständlicherweise nicht zur Verfügung. Das bisher gesehene Spielmaterial machte einen optisch guten Eindruck, war jedoch noch beeindruckend.Aber wir haben ja noch nicht alles gesehen.

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Vielleicht wäre das auch der Punkt, um unsere Eindrücke von der PlayStation 4 zusammenzufassen. Die Konsole wirkt im direkten Vegleich mit der Xbox One weniger klobig, obwohl man sie auch nicht als kompakt bezeichnen kann. Ebenso wie bei der Xbox One sind durch die äußeren Umstände noch keine Aussagen über die Lautstärkeentwicklung der Konsolen möglich. Im Gegensatz zu den Microsoftständen war das PlayStation 4 Eye nur an zwei Plätzen mit entpsrechenden Spielen anzutreffen. Hier fiel die Kamera jedoch so gut wie gar nicht auf.Der Controller stellt sich als weitestgehend sinnvolle Weiterentwicklung des bisherigen Controller heraus. Die Sticks sind durch die Vertiefung in der Mitte besser zu steuern und durch die bearbeitete Oberfläche liegt der Controller griffiger in der Hand. Die Unterschiede zwischen den beiden Controllern von Microsoft und Sony sind für Casual Gamer eher irrelevant und dürften nur für Hardcoregamer einen entscheidenden Kaufanreiz darstellen. Nicht verschweigen wollen wir jedoch, dass das Touchpanel in der Mitte von Sonys Controller bislang keinen überzeugenden Nutzen hatte. Hier besteht unbedingter Nachholbedarf seitens Sony, damit das Feature des Controllers nicht untergeht. Die LED an der Front des Controllers stellte sich in Aktion als wenig störend heraus, könnte jedoch gerade in abgedunkelten Räumen und mit reflektierenden Bildschirmen als potentielle Ablenkungsgefahr herausstellen. Insgesamt konnte uns die Grafikleistung der PlayStation 4 mehr überzeugen. Die gezeigten Spiele glänzten durch viele Einzelheiten und Details in der Spielwelt, sowie die Darstellung von Partikeleffekten wie im Spiel Knack zeigten die Leistungsfähigkeit von Sonys Next Gen Konsole auf. Übrigens verbrachten beide Konsolen viel Zeit damit zu Laden. Teilweise dauerte es eine ganze Minute bis die Levels geladen waren. Spiele in FullHD scheinen zumindest dadurch teuer erkauft.

Fazit:

Das sind jedoch nur allesamt technische Aspekte die wir hier verglichen haben. Letztendlich legen diese jedoch noch keinen Gewinner im “Konsolenkrieg” fest. Wirklich entscheidend für den Kauf einer Konsole sind eher die jeweiligen Titel, welche auf den Konsolen verfügbar sind. Und bei dieser Auswahl spielt der persönliche Geschmack die entscheidende Rolle. Beide Lager buhlen momentan um die Gunst der Indie Entwickler aus deren Reihen sie sich die kreativen Ideen versprechen, um ihre Konsole einzigartig zu machen. Ob und wieviel diese dann tatsächlich zu realen Kaufentscheidungen beitragen werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Morgen gibt’s dann unseren Eindruck von der Oculus Rift, sowie zu angespielten Einzeltiteln, wie Knack, Batman: Arkham Origin, Wolfenstein: The New Order, Splinter Cell: Black List und Super Mario 3D World.

Verfassungsdatum

Mittwoch, 21. August 2013


Redakteure

Christian Kohlstedde

Dabei seit September, 2013

Ehemalige Redakteure

Holger Harth