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Tücken bei der Namensgebung

Wenn das Standesamt die Namenswünsche zukünftiger Eltern ablehnt, können sich diese von ausgebildeten Germanisten und Linguisten über die Namen beraten lassen. die Gesellschaft für deutsche Sprache wird in solchen Fällen oft um Rat gefragt.

Anette Vetterolf ist Standesbeamtin bei der Satdt Mannheim, und das mit Leidenschaft. Dass sie nicht nur – wo man vielleicht zuerst dran denkt – Menschen verheiratet, sondern auch bei der Beurkundung von Namen ein Wörtchen mitzureden hat, erzählte sie Campusreporterin Hedda im Interview.

Am Ende gibt Frau Vetterolf noch einen Tipp für die Zukunft. Man soll sich – außergewöhnlich hin oder her – immer über die Auswirkungen eines Namens bewusste sein. Also, Zeit nehmen zu Überlegen, aber nicht länger als einen Monat nach der Geburt eines Kindes. Ab dann schreibt der Gesetzgeber vor, dass ein Name eingetragen sein muss.
Und wenn die Unstimmigkeiten mal zu groß sind, dann kann der Standesbeamte oder der, der den neuen Namen tragen oder vergeben will, ein Gutachten über den Namen anfertigen lassen. Das macht man dann bei der Gesellschaft für Deutsche Sprache.

Verfassungsdatum

Mittwoch, 03. Juli 2013


Redakteure

Hedda Monstadt

Dabei seit März, 2012

Sabine Hoscislawski

Dabei seit Juli, 2012

Sendung

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