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Verbesserungsbedarf bei weltweiter Demokratieförderung der EU

Die Politikwissenschaftlerin Dr. Anne Wetzel des Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) hat zwei Jahre lang mit einer internationalen Expertengruppe die globale Demokratieförderung der Europäischen Union untersucht und nun anlässlich des Internationalen Tages der Demokratie auf erhebliche Mängel hingewiesen. Hauptkritkpunkt ist dabei laut Anne Wetzel, dass es bis heute keine einheitliche Definition gebe, was die EU unter Demokratie im Rahmen ihrer internationalen Fördermaßnahmen versteht. Denn nicht überall, wo die EU Demokratie draufschreibe, sei auch unbedingt immer nur Demokratie drin, so Anne Wetzel. Überarbeitungsbedarf habe demnach vor allem das „überdehnte“ Demokratieverständnis der EU.
Als erste Reaktion wurden die Ergebnisse auf einer internationalen Konferenz von Wissenschaftlern, Vertretern von Nichtregierungsorganisation, der Europäischen Kommission und des Europäischen Auswärtigen Dienstes in Brüssel diskutiert. Man wolle in Zukunft stärker auf konstruktive Kritik hören um die Demokratieförderung der EU nach und nach zu verbessern.

Verfassungsdatum

Mittwoch, 03. Oktober 2012