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Erststudium doch keine Werbungskosten

Studenten können die Kosten für das Erststudium doch nicht steuerlich geltend machen. Das entschied der Bundestag Ende Oktober und hob damit die überraschende Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom August 2011 wieder auf.  Ausgaben für die Erstausbildung werden so auch künftig nicht als Werbungskosten anerkannt.
Begründet wurde das Votum damit, dass das erste Studium und die erste Berufsausbildung „der privaten Lebensführung zuzuordnen“ seien. Der Beschluss soll rückwirkend ab 2004 gelten.
Für Studenten, die in ihrem Job während des Studiums überdurchschnittlich viel verdienen, hält das neue Gesetz ein Trostpflaster bereit. Sie können ihre Ausbildungskosten, beispielsweise ihre Studiengebühren, wie bisher als Sonderausgaben absetzen. Ab 2012 wird der Maximalbetrag von 4000 auf 6000 Euro erhöht.
Die vom Bundestag beschlossene Klarstellung zu den Ausbildungskosten ist Teil eines größeren Gesetzentwurfs zur Änderung steuerlicher Vorschriften. Im November beschäftigt sich der Bundesrat mit der Gesetzesänderung.

Verfassungsdatum

Donnerstag, 10. November 2011