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Adler können Vorsprung nicht halten

Die Adler Mannheim konnten in der heimischen SAP-Arena vor 11.737 Zuschauern ihren 1:0 Vorsprung im Viertelfinale nicht halten. Die DEG Metro Stars besiegten die Adler knapp mit 3:2 (1:1 ; 1:2 ; 0;0) und haben sich so in die Viertelfinalserie zurück gekämpft. King und Arendt trafen für die Adler, letzten Endes war jedoch der Unterzahltreffer von Collins nach den Toren von Roach und Courchaine spielentscheidend. Beide Teams müssen nun zwei Spiele aus der Serie best-of-five gewinnen, um ins Playoff-Halbfinale einzuziehen.

Nach dem 7:2 Sieg über die DEG im ersten Viertelfinalspiel am vergangenen Mittwoch, starteten die Adler auch heute hoch konzentriert und motiviert in das erste Drittel. Schon nach zwei Minuten wurde DEG Goalie Aubin durch eine herausragende Torchance von Marcus Kink auf die Probe gestellt. Dass, die DEG einen Sieg genauso brauchten wie Mannheim, wurde jedoch schnell deutlich, auch sie konterten immer sofort und übten Druck auf den Mannheimer Ausnahme-goalie Freddy Brathwaite aus. Die ersten Minuten waren bereits von großem Kampfgeist und viel Körpereinsatz auf beiden Seiten geprägt. In der sechsten Minute stürmte Scott King dann wie aus dem Nichts frei ins Angriffsfeld, zog ab und brachte die Adler so in eine verdiente 1:0 Führung. In der 13.Minute musste Robert Dietrich eine Strafzeit nehmen und die DEG nutzte diese Überzahl knallhart aus. Andy Roach machte den 1:1 Ausgleichtreffer für Düsseldorf. In der 18. Minute machte Düsseldorf Goalie einen Ausflug aufs Spielfeld, Dimitrakos nutzte diese Chance jedoch nicht und schoss den Puk am leeren Tor vorbei.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels konnte Dimitrakos diesen Patzer wieder gut machen, indem er Ronny Arendt die Scheibe zupasste und dieser sie gnadenlos zum 2:1 im Tor der DEG versenkte. Nun hatte der Kampfgeist die DEG wieder gepackt und sie schlugen nur 3 Minuten später zum 2:2 Ausgleich durch Courchaine zurück. Die Halle bebte, die Mannheimer Fans gönnten sich kaum eine Pause und unterstützten ihre Adler fortwährend mit Gesängen. Die Metro Stars ließen sich jedoch auch davon nicht einschüchtern und so traf Collins in der 28. Minute sogar in Unterzahl zum 3:2 für Düsseldorf und schoss so seine Mannschaft in Führung. In der zweiten Hälfte des zweiten Drittels machte die DEG deutlich mehr Druck auf das Tor der Adler, trotzdem konnte sich Scott King erneut befreien und lief in der 36. Minute wieder völlig frei aufs Tor der Düsseldorfer zu, konnte seine Chance jedoch nicht nutzen. Mit nur einer Sekunde vor der zweiten Drittelpause auf der Anzeigetafel, kam es unter den erhitzen Spielern noch zu einem Gerangel, das in 2 Minuten Strafen wegen übertriebener Härte für Kink und Reul auf Seiten der Alder und Collins und Murphy auf Seiten der DEG geahndet wurde.

Auch das letzte Drittel war von hartem Körpereinsatz und großem Siegeswillen beider Mannschaften bestimmt. Die Adler zeigten sich wieder offensiver, beide Mannschaften mussten einige Strafen nehmen und verschenkten viele Torchancen. So traf beispielsweise Glumac nur den Pfosten des DEG-Tores. Obwohl Mannheim in den letzten Minuten mit 6 Feldspielern agierte, konnten sie keinen Ausgleichtreffer mehr erzielen. Erschwert wurde der Kampf durch die zweite 2 Minuten Strafe von Dietrich knapp zwei Minuten vor Spielende. In Unterzahl gelang es den Adlern nicht mehr aufzuholen und so gewannen die DEG Metro Stars das zweite Spiel der Viertelfinalserie in Mannheim 3:2. Damit ist nun wieder alles offen, das nächste Spiel ist schon am Sonntag um 14:30Uhr in Düsseldorf.

Trainer Harold Kreis weiß, dass die Playoffs kein Zuckerschlecken sondern harter Kampf sind und setzt auf gute Vorbereitung für das nächste Spiel am Sonntag.
Harold Kreis

Mann darf sich keine Fehler erlauben, denn die werden von einer Mannschaft wie Düsseldorf sofort ausgenutzt. Das weiß auch Manager Teal Fowler.
Teal Fowler

Auch Nikolai Goc ist nicht zufrieden mit der Leistung, freut sich aber umso mehr über die Unterstützung der Mannheimer Fans und blickt positiv aufs nächste Spiel.
Nikolai Goc

Ronny Arendt ist enttäuscht über die Fehler, die vorallem im 2.Drittel gemacht wurden. Er weiß aber auch, dass man jetzt nach vorne schauen muss.
Ronny Arendt

Gegen eine Mannschaft wie die DEG zu gewinnen ist kein Kinderspiel. Mannheim muss sich gut auf das nächste Spiel vorbereiten, meint Niko Dimitrakos.
Niko Domitrakos

Verfassungsdatum

Samstag, 26. März 2011


Ehemalige Redakteure

Theresia Lanig