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Adler schnuppern an Play-offs

Im Kampf um die Play-off-Qualifikation haben die Adler Mannheim am Mittwochabend in der heimischen SAP-Arena einen wichtigen Schritt gemacht. Im ersten Spiel der Pre-Play-offs gewannen die Mannheimer mit 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) gegen die Ice Tigers aus Nürnberg. Die Treffer für die Adler erzielten Kink, Pollock und Dimitrakos, für die Gäste waren Fischhaber und Eriksson erfolgreich. Gewinnen die Adler auch das zweite Spiel am Freitag in Nürnberg, stehen sie endgültig in der Runde der letzten Acht. Gibt es am Freitag eine Niederlage, steigt am Sonntag in der SAP-Arena das entscheidende dritte Spiel der Best-of-Three-Serie.

Vor 8.984 Zuschauern starteten beide Teams hochkonzentriert mit einem schnellen und aggressiven Spiel. Die Gäste aus Nürnberg stellten die Mannheimer Defensive gleich in den ersten Minuten auf die Probe, Ausnahme-Goalie Freddy Brathwaite stand jedoch sicher und ermöglichte den Adlern einen schnellen Gegenangriff. Besonders die erste Reihe um Frank Mauer zeigte große Präsenz im ersten Drittel. Trotz der aggressiven Stimmung gab es nur jeweils eine Unterzahlsituation für beide Teams. In der 12. Minute musste Ronny Arendt wegen Haltens auf die Bank, in der 15. Minute ging Sean Blanchard wegen Spielverzögerung vom Eis. Beide Power-Plays blieben jedoch ohne Tor-Erfolg. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten gelang es keinem der Teams die Scheibe ins Netz zu bringen, sodass beide Mannschaften ohne Führungstreffer in die erste Spielpause gehen mussten.

Im zweiten Drittel war das Auftreten der Ice Tigers deutlich konzentrierter, sie konnten trotzdem selbst im zweiten Powerplay nach 23 Minuten keinen Vorsprung erzielen. Erst in der 36. Minute traf Simon Fischhaber zum 0:1 auf Zuspiel von Alexander Oblinger und Vitalij Aab. Knapp zwei Minuten später schlugen die Adler jedoch zurück, Marcus Kink machte den Ausgleichtreffer auf Zuspiel von Robert Dietrich. In direkter Folge auf dieses Tor kam es zu einer Rangelei zwischen allen zehn Feldspielern, aufgrund derer fünf Strafen wegen übertriebener Härte verhängt wurden, darunter eine 2+2+2 Strafe gegen Likens von den Ice Tigers. Für Mannheim mussten Arendt und Reul auf die Bank. Trotz Powerplaysituation konnten die Adler keinen Vorsprung ausbauen und so ging es wiederholt ohne Führung in die zweite Drittelpause.

Zu Beginn des letzten Drittels zeigten sich die Adler deutlich dominanter, gleich in der 41. Minute hatte Jame Pollock eine überragende Torchance, Nürnbergs Goalie Ehelechner stand jedoch sicher. Schließlich setzten sich die Adler durch und erzielten in der 44. Minute eine 2:1 Führung durch den Treffer von Jame Pollock auf Zuspiel von Mauer und Reinprecht. Durch weiterhin konzentriertes Spiel schaffte es Dimitrakos auf Zuspiel von Fred Brathwaite die Führung nur fünf Minuten später auf 3:1 auszubauen. Nürnberg gab nun alles und spielte die letzten zwei Minuten nach zwei Auszeiten mit sechs Feldspielern. Nur zehn Sekunden vor Ende konnten die Gäste so durch einen Treffer von Fredrik Erikkson auf 3:2 verkürzen, ein Ausgleich gelang ihnen jedoch nicht mehr, sodass die Adler Mannheim das erste Pre-Playoff Spiel gegen die Tomas Sabo Ice Tigers 3:2 gewannen.

Trainer Harold Kreis freut sich zwar über den ersten Erfolg, weiß aber auch, dass ein Sieg über Nürnberg nicht ausreicht, um in die Play-offs einzuziehen.
Trainer Harold Kreis zum Spiel

Manager Teal Fowler hat ein typisches Play-off-Spiel gesehen: hart und von beiden Teams umkämpft.
Teal Fowler sah ein typisches Play-off-Spiel

Auch Verteidiger Robert Dietrich war mit der Leistung zufrieden. Der Ausgleich kurz vor der zweiten Drittelpause war für ihn der Knackpunkt des Spiels.
Robert Dietrich ist zufrieden

Frank Mauer spielt jetzt in der ersten Reihe mit den Neuzugängen Dimitrakos und Reinprecht und blickt positiv auf das zweite Spiel gegen Nürnberg am Freitag.
Frank Mauer blickt auf das Spiel am Freitag

Verfassungsdatum

Mittwoch, 16. März 2011


Ehemalige Redakteure

Theresia Lanig