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OECD: Studieren lohnt sich /Schlechte Bildungsnoten für Deutschland

Hochschulabsolventen in Industrienationen verdienen deutlich mehr als Erwerbstätige mit Berufsausbildung. Das Risiko arbeitslos zu werden, ist bei ihnen deutlich geringer. Das sind zwei zentrale Ergebnisse des neusten Bildungsberichts der OECD (Organistion für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung).

Der OECD-Bericht zeigt im internationalen Vergleich allerdings auch, dass in Deutschland zu wenig junge Menschen studieren. Zwar ist der Anteil im letzten Jahr auf 43 Prozent gestiegen, der OECD-Schnitt liegt allerdings bei 56 Prozent.
Negativ bewerten die Autoren auch, dass Deutschland relativ wenig in Bildung investiert. 2007 lagen die gesamten öffentlichen und privaten Ausgaben für Bildungseinrichtungen  laut OECD in Deutschland  bei 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).  Zum Vergleich: Die Spitzenreiter USA, Korea und Dänemark geben mehr als sieben Prozent des BIP aus. Nur die Slowakei, Tschechien und Italien investieren noch weniger als Deutschland in Bildung.
Lob gibt es von der OECD für das deutsche Berufsbildungssystem, welches Lernen in Betrieb und Schule vorbildlich verbindet.

Verfassungsdatum

Dienstag, 07. September 2010