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(Selbst-)kritische Bologna-Bilanz

Nach der „Jubiläumskonferenz“ in Budapest und Wien haben die europäischen Bildungsminister Mängel bei der Umsetzung der Bologna-Reform eingeräumt und Verbesserungen versprochen.
Vor allem wolle man den kritischen Stimmen in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken. Außerdem sollen künftig mehr Studenten im Rahmen ihres Studiums ins Ausland gehen können. Konkrete Beschlüsse befassten die Minister jedoch nicht.

Über 2.000 Studenten protestierten gegen die Konferenz und für „eine bessere Bildungspolitik“. Nach eigenen Angaben gelang es den Demonstranten, die Busse der Minister aufzuhalten und eine Verspätung der Feierlichkeiten herbeizuführen.
Das Deutsche Studentenwerk (DSW) zieht kritische Zwischenbilanz des Bologna-Prozesses. Defizite gäbe es vor allem bei der sogenannten „sozialen Dimension“, der studentischen Mobilität und der Akzeptanz des Bachelors auf den Arbeitsmärkten.

Im italienischen Bologna hatten sich vor gut zehn Jahren die Minister von zunächst 29 Ländern auf einheitliche Studienstrukturen und die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes geeinigt. Unter anderem beschlossen sie die Einführung der aufeinander aufbauenden Hochschulabschlüsse Bachelor, Master und Promotion.

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Verfassungsdatum

Samstag, 13. März 2010