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Studie: Bologna "sehr positiv" / Proteste

Zehn Jahre nach dem Start der Bologna-Studienreform sehen 58 Prozent der europäischen Hochschulen die Veränderungen als „sehr positiv“ an.
38 Prozent räumen aber auch ein, dass die Bachelor- und Masterabschlüsse noch entschlackt werden müssten. So heißt es in einer Studie der Europäischen Rektorenkonferenz (EUA), die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Nur 0,1 Prozent der Hochschulen beurteile die Reform insgesamt als «negativ». 46 eruopäische Wissenschaftsminister wollen ab Donnerstag in Wien und Budapest über die Reform sprechen.

Studentengruppen kündigten Proteste in Wien sowie einen „Bologna-Gegengipfel“ am Freitag an. Ihrer Meinung nach wurde der Bologna-Prozess missinterpretiert, missbraucht und verdreht, um kurzfristige Ziele europäischer Regierungen durchzusetzen, heißt es in einer Erklärung der Europäischen Studenten Union. Die ursprünglichen Ziele des Bologna-Prozesses, nämlich bessere soziale Bedingungen, einfachere Anerkennung von Abschlüssen sowie mehr Chancen auf ein Auslandsstudium seien häufig nicht zu identifizieren.

Verfassungsdatum

Donnerstag, 11. März 2010