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Deutschland bei Bildung ganz hinten

Deutschland investiert weniger in Bildung als die meisten anderen Industriestaaten. Das geht aus einer Studie der  Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, die gestern in Berlin vorgestellt wurde.

Während die USA, Südkorea und Dänemark einen Anteil von über sieben Prozent des Bruttoinlandsproduktes  in die Ausbildung investiert haben, hat Deutschland im Jahr 2006 lediglich einen Anteil von 4,8 Prozent aufgewendet. Auch die Zahlen der Studienanfänger und der Hochschulabsolventen liegen klar unter dem OECD-Schnitt. Der Anteil der Studenten eines Jahrgangs, die 2007 ein Studium abgeschlossen haben, lag in Deutschland bei 23 Prozent, im Durchschnitt dagegen bei 39 Prozent. Die Quote der deutschen Studienbeginner lag im gleichen Jahr bei 34 Prozent (OECD-Schnitt: 56 Prozent). 2008 stieg die Quote in der Bundesrepublik auf immerhin 36 Prozent.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will nun die Bildungsausgaben von unter fünf Prozent auf über sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigern. Allerdings kritisierte sie auch, dass sich viele Erfolge nicht in den Zahlen der Studie widerspiegeln würden, denn wegen einiger deutscher Besonderheiten seien diese nicht immer vergleichbar. So werde die BAföG-Förderung zum Beispiel nicht als Bildungsausgabe mitgerechnet.

Verfassungsdatum

Mittwoch, 09. September 2009