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BA wird "Duale Hochschule"

Das Kultusministerium Baden-Württemberg treibt die Realisierung der Föderalismusreform voran. Ein in den Landtag eingebrachter Gesetzentwurf sieht unter anderem vor, den Berufsakademien den Hochschulstatus zu verleihen. Sie dürfen sich dann „Duale Hochschule“ nennen und akademische Grade verleihen. In diesem Schritt sieht Wissenschaftsminister Peter Frankenberg eine Anerkennung der „30-jährigen Erfolgsgeschichte der Berufsakademieausbildung in Baden-Württemberg“.

Darüberhinaus steht in dem Gesetzentwurf, dass Professoren in Zukunft mit sogenannten privaten Drittmitteln besoldet werden können. Die Begründung: Auch in Zeiten knapper öffentlicher Kassen sollen es möglich sein, Spitzenkräfte an den Hochschulen zu finanzieren. Mit Drittmitteln ist allerdings das Risiko verbunden, dass die Geldgeber die Forschungsfreiheit einschränken.
Außerdem ist vorgesehen, Studenten aus kinderreichen Familien auch dann die Studiengebühren zu erlassen, wenn die älteren Geschwister nicht studiert haben.
Ein weiteres Vorhaben: Qualifizierten Berufstätigen soll die Möglichkeit gegeben werden, auch ohne die bisher notwendige vierjährige Berufserfahrung ein Hochschulstudium zu beginnen.

Vorgesehen ist, dass der Gesetzentwurf am 1. März 2009 in Kraft tritt. Die „Regelungen zur Dualen Hochschule“ sollen bereits zu Jahresbeginn Gesetz werden.

Verfassungsdatum

Donnerstag, 23. Oktober 2008