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Viele Vorsätze beim Bildungsgipfel

Auf dem Bildungsgipfel heute in Dresden haben Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen, in den nächsten sieben Jahren zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Bildung und Forschung zu investieren. Danach, ab 2015, sollen jährlich bis zu 60 Milliarden Euro zusätzlich ausgeben werden.
Offen blieb, wie diese Ziele erreicht werden sollen und vor allem welchen Anteil Bund und Länder jeweils tragen. Nun soll eine Strategiegruppe binnen eines Jahres Vorschläge vorlegen.

Außerdem einigten sich die Teilnehmer auf eine Verlängerung des Hochschulpaktes bis 2020 und eine Halbierung der Schulabbrecherquote von acht auf vier Prozent.
In der Diskussion um eine Abschaffung der Studiengebühren, wie von den SPD-geführten Ländern gefordert, gab es keine Einigung.

Mit Enttäuschung reagierten Oppositionsparteien und Bildungsverbände auf die Ergebnisse des Bildungsgipfels. Es mangele an klaren Zusagen, festen Terminen und verbindlichen Beträgen. In einer Mitteilung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), stellt ihr Vorsitzender Ulrich Thöne fest: „Merkels ´Bildungsrepublik Deutschland´ ist tot.“

Verfassungsdatum

Mittwoch, 22. Oktober 2008