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studiVZ: "Facebook-Vorwürfe haltlos"

studiVZ hat die Vorfwürfe seines US-Konkurrenten Facebook zurück gewiesen. Facebook hat am Freitag vor einem kalifornischen Gericht Klage gegen studiVZ eingereicht und die Betreiber beschuldigt, geistiges Eigentum gestohlen zu haben. In einer ersten Stellungnahme bezeichnet studiVZ die Vorwürfe als „haltlos“.

studiVZ-Geschäftsführer Marcus Riecke mutmaßt, Facebook versuche „den Erfolg von studiVZ gerichtlich zu behindern“, weil es der amerikanischen Online-Plattform „trotz aufwändiger Bemühungen nicht gelungen ist, in Deutschland Fuß zu fassen“. Weiter heißt es, studiVZ habe bereits eine Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart eingereicht um feststellen zu lassen, „dass die von Facebook erhobenen Vorwürfe nicht zutreffend sind“.

Facebook wirft studiVZ vor, Aussehen und Funktionen der Website größtenteils einfach nur kopiert zu haben. Außerdem habe studiVZ illegal auf interne Facebook-Daten zugegriffen, heißt es in der Anklageschrift weiter.

Wieso die Klage erst jetzt erfolgt, ist unklar. Die Verlagsgruppe Holtzbrinck, die studiVZ 2007 für über 50 Millionen Euro gekauft hatte, soll Gerüchten zufolge die Online-Plattform wieder verkaufen wollen. Als möglicher Käufer werden die Facebook-Macher gehandelt, die mit einer Klage möglicherweise den Preis drücken wollen.

studiVZ war rund anderthalb Jahre nach Facebook online gegangen, größter optischer Unterschied zwischen den Seiten war in erster Linie die Farbgebung. Heute verfügt studiVZ gemeinsam mit seinen Ablegern schülerVZ und meinVZ nach eigenen Angaben über mehr als 10 Millionen Nutzer in Deutschland. Facebook hat in Deutschland erst etwa eine Million Nutzer; seit März gibt es die Online-Plattform auch in einer deutschen Version.

Verfassungsdatum

Montag, 21. Juli 2008