Wie stark lassen wir uns von unseren Träumen beeinflussen? Machen Scheidungen oder Entlassungen unglücklicher? Wie bringe ich meinen kleinen Bruder zu sozialerem Verhalten?
Diese und ähnliche Fragen beantworten wir auf dieser Seite. Jede Woche wartet hier ein neues spannendes Forschungsergebnis aus der Sozialpsychologie auf euch. Und das ganz ohne Fremdwörter.
Die Inhalte entstammen einer Kooperation zwischen radioaktiv und einem Projekt der Sozialpsychologischen Lehrstühle der Uni Mannheim.
Es gibt Dinge, für die wir lange kämpfen und Rückschläge in Kauf nehmen müssen, bevor wir sie erreichen: Unseren Traumberuf, das Stipendium für ein Auslandssemester oder die Beziehung mit dem Menschen, den wir schon ewig vergöttern – um uns dann nicht richtig freuen zu können, wenn wir sie doch noch kriegen.
In Forschung erleben erfährst du heute, warum wir nach Dingen streben, die wir später gar nicht mehr wollen:
Jeder kennt das: “Nächstes Semester fange ich früher an zu Lernen”, oder “Ab morgen verzichte ich auf Schokolade/Zigaretten..”.
Leider machen die meisten auch die Erfahrung, dass man solche Vorhaben oft allzu schnell wieder aufgibt. Forschung erleben verrät dir, woran das liegt:
Wir alle haben uns schon einmal einen Vorsatz gefasst. Wir wollten gleich von Semesteranfang an immer fleißig mitlernen und auf irgendetwas verzichten, wie zum Beispiel auf Schokolade oder Zigaretten. Die meisten von uns haben auch schon die Erfahrung gemacht, dass solche Vorsätze nie lange halten. Es wird nicht zeitig gelernt, und geraucht und gefressen wie niemals zuvor. Woran das liegt, erfahrt ihr hier.
Es gibt Menschen, die reden viel. Politiker und Moderatoren gehören dazu. Es gibt auch Menschen, die wenig reden. Zum Beispiel das Mauerblümchen, das immer in der letzten Reihe im Vorlesungssaal sitzt und rot anläuft, sobald man sie anspricht.
Ob Menschen viel oder wenig sagen, sagt nichts über ihre Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet aus.
Trotzdem weiß Forschung erleben, dass wir uns von Labertaschen mehr beeinflussen lassen als von wirklichen Fachleuten…
Stundenlanges Vor-dem-Kleiderschrank-stehen kennt man hauptsächlich von Frauen vor dem Ausgehen.
Doch auch ein Bewerbungsgespräch ist eine Situation, in der man besser das richtige Stöffchen anhat.
In welche Richtung das gehen sollte, verrät die aktuelle Ausgabe von Forschung erleben – die radioaktiv-Serie über interessante Ergebnisse aus der Wissenschaft ganz ohne Fachchinesisch..
Als ob es nicht reichen würde, dass man beim Bewerbungsgespräch sehr auf sein Auftreten achtet, nun spielen auch noch andere Faktoren mit – sagt zumindest eine neue Studie…
In der heutigen Folge von Forschung erleben erfährst du, warum du nur jemanden heiraten solltest, der schon einmal verheiratet war. Bei einer so wichtigen Entscheidung ist es nämlich sehr ratsam, den Ex-Partner des Angebeteten schon einmal über das Eheleben auszufragen:
Sport – das machen wir, um uns fit zu halten, um im Urlaub am Strand die beste Figur zu machen, um uns abzureagieren oder um uns selbst gut zu fühlen.
Schließlich ist Sport eben einfach gesund und etwas Gutes für Körper und Seele. Nebenher kann er auch noch dabei helfen, den Drogenkonsum zu reduzieren..
“Weißt du, Junge, damals als ich noch so jung war wie du…”
So lautet die typische Einleitung, auf die eine Anekdote aus Opas Jugend folgt. Doch nicht nur Opa schwelgt gerne einmal in Erinnerungen an vergangene Zeiten, während er in seinem Schaukelstuhl vor dem Kamin sitzt.
Wir alle stöbern gerne einmal in alten Tagebüchern und Fotosammlungen herum. Forschung erleben weiß jedoch, dass das allerdings nicht immer eine gute Idee ist…
Warum nicht morgen einmal deinen Kommilitonen mit einem heißen Kaffee überraschen?
Das ist nämlich gar nicht so selbstlos wie es sich anhört, sondern möglicherweise auch für dich von Nutzen, wie die neueste Folge von Forschung erleben weiß…
Ob du deine Bewerbung jetzt auf losem Schmierpapier oder in Ledermappe abgibst, hältst du für egal? Von wegen! Forscher haben herausgefunden, dass wir Dinge, die mehr wiegen, für wichtiger einschätzen. Forschung erleben verrät dir, warum es besser ist, Wichtiges in einem gebundenen Ordner mitzuteilen als in einer losen Blattsammlung…
Wie wir unser Leben gestalten hängt stark von unseren Werten ab: Manche würden für ihre Karriere über Leichen gehen, für andere ist es das Wichtigste, sich selbst zu verwirklichen. Wieder andere finden Erfüllung darin, anderen zu helfen.
Wo jemand seine Prioritäten setzt hängt dabei zum Beispiel vom Geschlecht ab – und von der Gesellschaft, in der man lebt. Forschung erleben liefert dir die Fakten…
Für Kältefrei zu plädieren, alle anderen stimmen zu und halten zu dir ist etwas gutes. Weniger gut ist, wenn du dir dieses coole quietschrote Handy kaufst, deiner besten Freundin gefällt es auch und sie kauft es nach.
Manchmal wünschen wir uns also Gleichgesinnte und manchmal könnten wir darauf verzichten – die neueste Folge von Forschung erleben erklärt dir, wann was der Fall ist:
In welchem Jahrhundert hat Schiller gelebt? Wie hoch ist der Mannheimer Fernsehturm? Wann waren die Bauernkriege?
Kein Problem dank Wikipedia. Aber eigentlich brauchst du diese Hilfestellung oft gar nicht, denn mit einem kleinen Trick kannst du deine Entscheidungen verbessern – das beweist dir die neue Folge von Forschung erleben:
Auto fahren – Menschen ab 18 können es, Männer können es nach eigenen Angaben besser als Frauen und Menschen, die den 11. September hautnah miterlebt haben, können es scheinbar etwas weniger…
Franzosen sind Romantiker, Engländer mögen Tee und Deutsche sind immer pünktlich – oder welche Vorurteile hast du?
Was man dagegen tun kann und ob sie sich auf die Freundschaften, die wir schließen, auswirken, darüber klärt Forschung erleben auf:
“Heile heile Segen…drei Tage Regen” ist ein schönes Kinderlied, aber gegen Schmerzen hilft es (bei Erwachsenen) vermutlich eher weniger.
Was aber hilft ist Händchen halten. Tatsächlich empfinden Frauen weniger Schmerz, wenn sie die Hand ihres Partners halten…
Sportverein, Gitarrenunterricht, Freunde treffen, Studium – das alles unter einen Hut zu kriegen ist nicht immer einfach.
Warum das so ist, verrät dir die aktuelle Folge von “Forschung erleben”:
Foto von Jo.Sephine
Männern wird gerne vorgeworfen, dass sie nur Sex im Kopf haben.
Wie viel Wahrheit in diesem Klischee steckt, sei einmal dahin gestellt.
Erwiesen ist auf jeden Fall, dass erotische Reize Männer zu riskanten Entscheidungen verführen..