Verfassungsrichter fordern mehr Geld für Professoren

Das Verfassungsgericht verkündete am 14. Februar, dass die Besoldung für Jungprofessoren in Hessen zu niedrig und damit verfassungswidrig sei. Seit 2005 erhalten neu eingestellte Professoren in ganz Deutschland eine sogenannte W-Besoldung. Nach diesem neuartigen Besoldungssystem bekommen Professoren zunächst ein Grundgehalt, das dann mit Leistungszulagen erhöht werden kann. Mit dieser Regelung käme das Land Hessen nicht seiner Pflicht nach, den Beamten einen angemessenen Lebensunterhalt zu zahlen, so die Karlsruher Richter.
Die Wirkung des Urteils ist jedoch nicht auf Hessen beschränkt, sondern betrifft alle Bundesländer. Die Länder müssen nun bis Januar 2013 eine Neuregelungen treffen. Hierbei ist eine Erhöhung der Sätze um bis zu 500 Euro im Gespräch.

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